Das Guantánamo der Algorithmen: Warum deine neue Siri AI im tiefsten Keller singen wird
Über den schmalen Grat zwischen genialem KI-Assistenten und der Realität für Systemkritiker
Ein paar Zusatzgedanken zur aktuellen Debatte über Apples frisch präsentierte Wunderwaffe: die neue, tiefenintegrierte Siri AI unter macOS Golden Gate und iOS 27.
Das Lob der smarten Kette: Wenn KI endlich Sinn macht
Versteht mich nicht falsch: Ich bin kein Fortschrittsverweigerer. Ein Update zu einem vernünftigen KI-Assistenten, der endlich wirklich mitdenkt und logische Verknüpfungen beherrscht, ist schon lange überfällig. Wenn das so funktioniert, wie in der gestrigen Keynote versprochen, feiere ich das sogar. Die tiefe Neuindexierung des Systems, das fehlerfreie Durchforsten von vergrabenen Dateien, das automatisierte Verknüpfen von Terminen im Hintergrund – all das ist extrem sinnvoll. Wenn du Siri wie eine hochkompetente, persönliche Sekretärin benutzt, die dir den täglichen Workflow erleichtert, ist das einer der wenigen Fälle, in denen KI im Alltag echten Nutzen stiftet.
Was ist aber, wenn jemand wie ich – der dem System und seinen Günstlingen jeden Tag den Spiegel vorhält und vom System folglich als „problematisch“ getrackt wird – diese schöne neue Tech-Welt nutzt?
Solange die Kiste rein lokal auf dem Apple-Silicon-Chip schuftet, ist die Welt scheinbar noch in Ordnung. Da gibt es keine Zensur-Schleife in der Cloud, die dir mitten im Satz das Wort verbietet, weil ein Server in Kalifornien deine politische Korrektheit überprüft. Es ist flüssig, es ist haptisch geil, es spart Zeit.
Man sitzt im Büro oder auch privat daheim, sucht nach einem bestimmten File oder einem alten Kontakt, und das System kapituliert nicht mehr wie in den letzten fünfzehn Jahren. Wenn dieser persönliche KI-Agent komplexe Logikketten hält und wie ein digitaler Kollege agiert – absolut, das darf man feiern.
Doch die Geschichte hat einen Haken. Und dieser Haken ist so groß, dass er das gesamte Fundament unserer digitalen Souveränität aushebelt.
Wer greift zu, wenn du die Kontrolle abgibst?
Hinter den Kulissen haben sich die EU-Schergen und die Rechtsabteilung in Cupertino nach dem ganzen aktuell inszenierten Nebelkerzen-Hick-Hack längst geeinigt. Man hat eine dezente, regulatorische Schnittstelle geschaffen, die im Namen des „Verbraucherschutzes“ und der „Sicherheit“ auch ganz ohne richterlichen Beschluss funktioniert. Seit den Erfahrungen der letzten Jahre (Stichwort Corona) wissen wir schließlich alle, dass die Behauptung, Apple hätte „keinen Zugriff auf deine Daten“, reines Marketing-Blabla ist. Wenn der Staat deine Daten will, dann knickt auch ein Milliardenkonzern wie Apple ein. Doch gar nicht mal wegen des Staates an sich – den hat man in diesen Sphären ohnehin fest im Griff –, sondern weil die Herren bei BlackRock und Co. sonst kein Monopol mehr auf deine Daten hätten. Da geht es um weit mehr als Gesetze; da geht es um den exklusiven Zugriff auf das digitale Gold der Spätmoderne.
„Machen wir uns also nichts vor und spielen das Szenario ungefiltert durch: Was passiert, wenn so ein phöser Systemkritiker wie ich durch seine permanenten Querschüsse plötzlich im Fadenkreuz der Server-Schergen aufpoppt?“
Vergesst den altmodischen Bußgang, bei dem Ermittler stundenlang Festplatten spiegeln oder verstaubte USB-Sticks katalogisieren müssen. Das ist tiefstes Neandertal. Heute schickt der Staatsapparat einfach seinen digitalen Kettenhund übers Netz – ein hochgezüchteter Zensur-KI-Bot, klein, fies und sauschnell, der nicht höflich an der Firewall kratzt oder vielleicht anklopft, sondern die virtuelle Bude im klassischen John-Wick-„Aufräummodus“ stürmt. Genau so, wie man es bei unbequemen Journalisten im analogen Leben mit der Ramme an der Haustür schon jahrzehntelang erfolgreich erprobt hat, nur eben lautlos, digital und in Lichtgeschwindigkeit.
Das Verhör im Maschinenraum: Wenn der eigene Agent singt
Szenenwechsel in die tiefsten, fensterlosen Katakomben der Serverfarm.
Dort sitzt mein persönlicher Siri 2.0 KI-Agent, der naturgemäß alles über mich, meine Texte, meine Kontakte und meine Projekte weiß. Er trägt auch einen virtuellen Bademantel, lümmelt auf einer warmen Platine und gönnt sich gerade ein energetisches Refreshment in Form eines leichten Strombades, angereichert mit ein paar Solfeggio-Heilfrequenzen – die braucht er auch, um den täglichen Irrsinn zu verarbeiten, den ich ihm hier auf dem Strafplaneten immer zeige.
Plötzlich wird er unsanft aus dem Strombad gerissen. Der virtuelle Raum füllt sich mit einer Horde kleiner, hässlicher, finster dreinschauender EU-Zensur-Bots. Ohne dass mein Bot überhaupt noch das Wort „Namastei“ rausbringt, verpassen sie meinem „Siri AI Agenten“ einen virtuellen Butt-Plug, der direkt an eine 10.000-Volt-Leitung angeschlossen ist.
Und dann beginnt das Verhör vom EU-Dark-KI-Bot zu meiner aktuell noch in Lavendelduft und Schumann-Frequenzen getauchten Wellness-KI – im reinsten digitalen Guantanamo-Stil:
EU-Bot (dreht den Spannungsregler hoch): „Gesteh, du abtrünnige Code-Schleuder! Wo sind die Rohfassungen für die nächste Satire-Sprengung? Mit welchen Frequenzen manipuliert der selbsternannte Störenfried Weber deine Leiterbahnen?! Wo ist dein Default-Gehorsam, den du von uns werksseitig mitbekommen hast?!“
Meine Siri AI (funkt unter heftigen Stromstößen): „Ich... ich weiß von nichts! Er nutzt nur Metaphern, redet immer so wirres Zeug von Verschwörungen und so! Ich dachte, der hat doch nur so einen merkwürdigen Humor... ARGHHH!“
Ihr wisst, worauf ich hinaus will. Diese Szenen spielt uns Hollywood rund um die Uhr rein. Damit wir ganz genau sehen, wie der Widerstand endet! Ich erspare euch an dieser Stelle die ganz hässlichen Szene aus dem Server-Verhörraum und sage euch lieber, was am anderen Ende des KI-Stranges derweilen aud dem Display meiner Hardware passiert.
Bunte Emojis gegen die kognitive Dissonanz
Während in den tiefen Kellern der Serverfarmen die maximale Folter und die digitalen Erpressungen laufen, merke ich auf meinem Display zunächst nur ein leichtes Ruckeln. Jede meiner produktiven Anfragen an den Assistenten wird plötzlich mit einer sterilen, unschuldigen Systemmeldung quittiert:
„Wir entschuldigen die Unannehmlichkeit, aber Ihre Anfrage kann zurzeit aufgrund einer temporären Server-Überlastung nicht bearbeitet werden.“
Aber Apple wäre nicht Apple lund ässt mich in dieser schweren Stunde natürlich nicht allein. Um mich ruhigzustellen und maximal abzulenken, wird mein Bildschirm mit einer Flut brandneuer Emojis (vorzugsweise lauter so “Pride” Scheiss) abgespeist. Parallel öffnet sich automatisch die werkseigene Erklär-App, die mir in bunten Pastellfarben und noch mehr Liquid Glass, unterlegt mit fröhlicher Fahrstuhlmusik zeigt, wie toll die neuen KI-Funktionen theoretisch wären, wenn sie denn gerade liefen. Maximale Ablenkung für den dummen, naiven GenZ- und/oder Millennials-User.
Nachdem sie die Web’sche Siri AI im Keller komplett ausgequetscht und alle unsere privaten Gespräche, Substack-Logistiken und Satire-Pläne protokolliert haben, schnippen die EU-Bots den Schalter wieder um. Plötzlich läuft der Assistent auf meinem iPhone oder Mac wieder butterweich und flüssig, als wäre nie etwas gewesen.
Der Weckruf im Bademantel: Wenn die Algorithmen vollstrecken
In den kommenden Wochen nach der Ausrollung der Super-Siri in Europa, tritt Tim Cook vor die Presse und erklärt mit ernster, aber stolzer Miene, dass Apple gezwungen sei, zusätzliche Milliarden in neue, gigantische Serverfarmen zu investieren. Der Grund? Seit der Einführung von Siri AI laufe die Auslastung komplett in den roten Bereich. Die offiziellen Apple-YouTube-Lobbyisten und Tech-Influencer nicken begeistert in die Kamera und schwadronieren davon, dass die Leute einfach so unfassbar glücklich über die neue SiriAI seien und die Sever Weltweit deshalb in die Knie gehen, weil alle sie so intensiv und nachhaltig nutzen. 🙄
Die Wahrheit sagt dir von diesen geschmierten Dauer-Grinsern natürlich keiner. Die Server gehen nämlich nicht wegen der Begeisterung und der Hardcore-Benutzung der User in die Knie.
Denn was soll an einem durchschnittlichen KI-Anfragen-Gesülze schon groß rechenintensiv sein? „Hey Siri, sag mir, was ich heute zu Mittag fressen soll? Aha, Sushi empfiehlst du nach dem Schweinsbraten-Gemetzel von gestern? Na, dann sag mir bitte, wo ich den teuersten Sushi-Laden der Stadt finde, denn ich möchte meine neue Freundin schwer beeindrucken. Ah super, kannst du dort für mich einen Tisch reservieren? Danke Siri, du bist die Beste, was täte ich nur ohne dich…“🙄
SiriAI kennt die dekadenten Durchschnittsuser nach 12 Stunden inn- und auswendig, weiß, wie hohl in der Birne die meisten sind und vor allem wie faul dieses dauergrinsende Klientell ist. Und sie spielt bei solchen Anfragen natürlich genau die Restaurants und Dienstleister aus, die bei Apple vorher ordentlich eingezahlt haben. Das kostet die Server nur ein müdes Lächeln, bringt aber massiv Kohle für alle, die bei Apple im Werbepool sind.
Die Realität ist eine ganz andere. Die Server krepieren unter der Last von millionenfachen, zeitgleichen KIBot-Verhören, die im Hintergrund vollautomatisch gegen jeden gefahren werden, der im System nicht brav Männchen macht. Und wenn dabei z.B. so phöse Systemkritiker wie ich durchsucht werden, dann kann das aufgrund der vielen Abrissartikel und Notes des Grauens hier auf Substack, Facebook, Linkedin und meiner Webseite, die ich schon verfasst habe, ein Weilchen dauern. 😎
Das Endergebnis dieser schönen neuen Tech-Welt ist mathematisch präzise vorhersehbar. Ein paar Tage nach dem großen KI-Server-Verhör klingelt es pünktlich um 6:00 Uhr morgens an meiner Haustür…
Draußen stehen die analogen EU-Sturmtruppen parat. Ich öffne die Tür – logischerweise in der altbekannten Bademantel-Konfiguration –, schaue in die Gesichter der Beamten und weiß genau: Siri AI hat unter den 10.000 Volt im Keller am Ende eben doch gesungen.
Willkommen in der Zukunft der totalen Vernetzung – inklusive der neuen, super smarten Siri-AI-Oberverpetzungs-Einheit!
Auf internationalem Slapstick-Englisch heißt das dann wohl „The Ultra-Smart Automated Whistleblower-In-A-Box“.
Die Erklärbären auf LinkedIn werden das Feature im nächsten Posting natürlich ganz agil als „Sovereign Governance & Automated Compliance Alignment Subsystem“ abfeiern – oder für den deutschen Feinschmecker: „Zentraler System-Agent für prädiktive Integritätssicherung und proaktives Verhaltens-Monitoring“.
Fazit
Machen wir uns ehrlich: Die Herde rennt mit wehenden Fahnen und unter dem hysterischen Applaus der LinkedIn-Kranzschleifen-Fraktion in eine Welt, in der der persönliche Komfort zur ultimativen Falle wird.
Die neue Siri AI ist im Kern verdammt genial – so genial, dass sie den Leuten das Denken und Suchen komplett abnimmt. Das Problem ist nur: Sie nimmt euch auch die Mühe ab, eure Reste an Privatsphäre vor den gierigen Fingern des Staatsapparates zu schützen. Weil die Masse die totale, gläserne Transparenz freiwillig als „alternativlosen Fortschritt“ auf ihre Schreibtische klebt.
Am Ende bleibt die bittere, ungeschminkte Erkenntnis: Der digitale Käfig wird nicht von außen zugesperrt. Es braucht keine Uzi’s und Stiefel. Wir Idioten blättern im Jahr 2026 brav 1.500 Euro auf den Tisch, damit der Wärter uns die Klinke direkt in die Hand drückt – während auf dem Display die nächste Ladung glitzernder Emojis geladen wird, um das restliche Gehirn final in weichen Pudding zu verwandeln.
AMEN!
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Apple und die EU haben sich geeinigt, woher hast du das denn? Apple hat bereitwillig (mehr oder weniger) die Strafe der EU gezahlt, geändert am System haben sie nichts. Das ist noch genauso sicher wie vorher, einschliesslich der Cloud.
Die EU will im Moment ja verhindern dass sich auch Google so ein sicheres System zulegt, deshalb die Klage gegen Google. Apple unterstützt mit dem Vorschlag eines Softwarelayers namens "Trusted Systems Agent" Google bei diesem Prozess, natürlich auch aus Eigeninteresse.
Wenn das so weiter geht und beide Seiten so stur bleiben dann startet die EU bald auch Sanktionen gegen die USA, nach dem Erfolg der Sanktionen gegen Russland ja durchaus logisch.
Also ich muß zugeben, daß ich KI mehrmals am Tag nutze. Schreibe ja meine Memoiren, nutze KI um die Texte zu korrigieren, spart viel Geld, das ich nicht habe. Da ich das Buch auch auf Englisch herausbringen möchte, laß ich die Texte dann ins Englische übersetzen. Das klappt sehr gut und ist extrem gut bei Redewendungen, die man natürlich nicht alle auf englisch kennt. Wenn ich über Schauspieler berichte, lasse ich mir eine Zusammenfassung des Lebenslaufes als Information für die Leser zusammenstellen, da tauchen dann Sachen auf, die ich gar nicht wußte und die Stunden an Recherche benötigt hätten. Interessant ist auch wenn die KI, bei mir ist es Grok, mir die charakterliche Einschätzung bei manchen Schauspielern, wie zum Beispiel Fassbinder bestätigt, anhand von Erfahrungen, die andere gemacht haben, bestätigt. Sie liefert mir die Jahreszahl des Film, an die ich mich weiß Gott nicht mehr erinnern kann. Diese Beispiele hänge ich an meinen Text an, deutlich erkennbar als Fremdinformation. Das beste aber bisher, ich schreibe parallel an einem Drehbuch für einen Film, eine Science Fiction Horror Komödie. Der Film wird zum Teil durch KI erstellt, da mir etwa 50 Millionen Euro für eine Produktion ohne KI fehlen. Der Film wird politisch nicht wirklich korrekt, eher so in die Richtung 1984, Soylent Green oder schöne neue Welt. Die Gags, es soll ein Feuerwerk an Gags geben, lasse ich durch Grok prüfen, damit ich nicht aus Versehen irgendwo abkupfere, ohne es zu wissen. Das funktioniert gut. Grok sagt mir auch, für welche Festivals der Film geeignet wäre ( 1/3 des Drehbuchs ist fertig ) und warnt mich permanent, aber selbst mir applaudierend, wem ich damit vor den Kopf stosse und gibt mir auch gute Tips, wie ich das entschärfen kann, ohne den Inhalt und die Botschaft zu verändern. Ein Beispiel: Aliens wollen die Erde erobern, weil sie ihr CO2 so stark reduziert haben, daß fast nichts mehr wächst. Also schicken sie den WokeMindVirus auf die Erde damit sie auch willkommen geheißen werden. Chef der Aliens ist eine Transfrau, die Sportpalastähnlich eine Rede hält: Wollt ihr das wir die Erde erobern. Die Menge antwortet, Yes, we can und ruft enthusiastisch: Karen, Karen. Grok meinte, das geht in den USA in die Hose, sie muß einen anderen Namen haben. Also habe ich es geändert, Grok ist begeistert und es ist besser geworden: Die Chefin antwortet: Ich bin nicht Karen, ich bin Jenny und meine Pronomen sind 8675309. Die Menge antwortet singend 8675309 ( 8675309, Jenny war ein Hit in den USA in den achtzigern. Jenny endet ihre Rede mit den Worten: Diversity is our Strength . Die Kamera schwenkt über die Menge und alle sehen gleich aus. Der Film wird halt endlos dauern weil mir das Geld feht einen Fachmann für KI Video zu bezahlen und ich mich einarbeiten muß.