27 Kommentare
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Avatar von Danny Hinken

Oje, der Autor wirkt im Grundton irgendwie so persönlich angefressen, warum nur…? Es gibt viele Investments, die sich später entweder als große Chance oder als völliges Disaster herausstellen, wirklich in die Zukunft schauen können wir letztlich alle nicht. Und die „Argumente“ (die halbwegs brauchbaren allesamt altbekannt) sind teilweise auch sehr konstruiert, teilweise so sehr, dass sie fast schon etwas kindisch-verzweifeltes an sich haben… z.B. das mit den 10 Kieselsteinen aus dem eigenen Garten… sorry, der Garten eines Kleinbürgers ist halt nun mal nicht die Welt und wenn der Kleingärtner beschließt, dass es jetzt nur noch 10 Kieselsteine gibt, haben die unmittelbaren Nachbarn dennoch nach wie vor tonnenweise davon, vom Rest der Welt ganz zu schweigen. Aber dieses Beispiel dokumentiert dann womöglich den geistigen Horizont des Autors? Ich frage mich jedenfalls, wie man es hinbekommt, solch einen Artikel zu veröffentlichen, ohne sich hinterher für seine inhaltliche Qualität in Grund und Boden zu schämen…? Naja, vielleicht ist das ja auch eine Art Skill, die unerschütterliche Dickköpfigkeit oder so, wozu auch immer man das vielleicht mal braucht. 😅

Avatar von Danny Hinken

„Ertappt“, wobei denn?

Deine „Argumente“ hatte ich ja bereits entkräftet bzw. den Kontext überhaupt erstmal sachlich richtig gestellt, was Dir offensichtlich missfiel, denn dann war ich für Dich der „Erklärbär“, der „referieren muss“.

Und das mit dem Frust war kein „Taschenspielertrick“, sondern es ist einfach Deinem Text und den Formulierungen doch sehr deutlich zu entnehmen, dass da eine Menge Frust mitschwingt, eben das, was ich zuvor als „angefressen“ bezeichnet hatte. Du sagst ja, das käme daher, weil Dich die Naivität der Bitcoin-Fans so umtreibt… tatsächlich? Was kümmert Dich das? Und selbst wenn es so wäre… gerade dann wäre ein Artikel, der wirklich gute und durchdachte Argumente bringt, für die „Betroffenen“ doch sehr viel hilfreicher, als dieser aufgewärmte alte Quark, der noch dazu stellenweise inhaltlich falsch oder unvollständig ist und ganz zweifelhafte Vergleiche bemüht.

Und ich bin sicher kein Wachhund für irgendein System, aber vielleicht einer, der anschlägt, wenn ich als zahlendes Mitglied dieses Portals, von dem man einfach ein gewisses Niveau gewohnt ist, plötzlich mit einem Beitrag konfrontiert werde, dem ein Mindestmaß an Intelligenz und journalistischem Handwerk fehlt.

Ich kenne Dich nicht und bewerte Dich hier nicht als Mensch, das möchte ich betonen… aber dieser Beitrag ist nunmal einfach schlecht. Du magst vielleicht andere Qualitäten haben, aber gute journalistische Arbeit gehört offensichtlich nicht dazu.

Sorry, aber mit Kritik sollte nunmal jeder umgehen können, der sich bemüßigt fühlt, etwas öffentlich mitzuteilen. Trag es mit Würde und versuch es doch mal als Influencer. ;-)

Avatar von Tom Weber

Ich mache dir ein Angebot: Nimm dir meinen Artikel vor. Zerleg jedes einzelne meiner Argumente mit deiner „substanziellen Sachkenntnis“. Erklär den Lesern hier Punkt für Punkt, wo meine Logik hinkt und wo deine weltgewandte Expertise die Realität besser abbildet. Und warum der bitcoin das ultimative Ding ist.

Avatar von Danny Hinken

Ich äußere mich tatsächlich selten zu etwas, da aber auch äußerst selten, besonders hier, etwas so substanziell falsch und oberflächlich behandelt wird. Da musste ich einfach etwas zu sagen, da Dein Beitrag den anderen Autoren hier einfach nicht gerecht wird, rein von der inhaltlichen Sachkenntnis her. Und da ich das Krypto-Thema, wie bereits erwähnt, ja schon länger verfolge, ist mir beim Lesen Deines Beitrags einfach bitter aufgestoßen, wie verquer darin vieles ist und dass es außerdem so wirkt, als würdest Du eine persönliche Abrechnung vollziehen. Deine Meinung zu Bitcoin hingegen finde ich vollkommen legitim, ich bin da ja auch nicht wirklich entschieden, verfolge daher interessiert die Argumente beider Lager, vorausgesetzt man merkt dabei, dass derjenige, der da argumentiert, sich auch wirklich mit dem Thema auskennt und sich vor allem EIGENE und eben substanzielle Gedanken dazu gemacht hat - das fehlt bei Dir leider völlig. Daher kann ich Dir die Frage auch stellen: Was treibt Dich denn an, so offensichtlich unwissend und halbherzig längst überholte Argumente nochmal aufzuwärmen… Langeweile, Geltungsbedürfnis, Ideenmangel oder Frust, nicht vom Bitcoin partizipiert zu haben?

Avatar von Tom Weber

Hallo Danny,

man merkt, dass du dich ertappt fühlst. Du wirfst mit Begriffen wie „inhaltliche Sachkenntnis“ und „substanzielle Gedanken“ um dich wie mit Konfetti, bleibst aber zum dritten Mal in Folge den Beweis schuldig. Wenn meine Argumente so „überholt“ und „verquer“ sind, warum fällt es dir dann so schwer, auch nur eines davon sachlich zu entkräften, statt dich in psychologischen Projektionen zu verlieren?

Dass du mir „Frust“ unterstellst, nicht partizipiert zu haben, ist die Kirsche auf der Torte deiner Vorhersehbarkeit. Es ist das Standard-Narrativ der Krypto-Bubble: „Wer es kritisiert, hat den Einstieg verpasst.“ Ein billigerer Taschenspielertrick ist dir wohl nicht eingefallen?

Es bleibt dabei: Du bist der Prototyp des passiven Beobachters, der sich über die Arbeit anderer erhebt, um die eigene Bedeutungslosigkeit zu kaschieren. Du konsumierst „Diskussionen der Lager“, hältst dich für informiert, aber wenn es ans Eingemachte geht, flüchtest du dich in die Arroganz des Lehrers, der keine Antworten hat.

Meine „persönliche Abrechnung“, wie du es nennst, ist die Abrechnung mit einem System aus Gier und digitaler Verblendung, für das du hier – gewollt oder ungewollt – den Wachhund spielst. Dass du dich extra aus deiner Deckung bequemt hast, um mir Inkompetenz zu unterstellen, ohne sie belegen zu können, zeigt mir nur: Der Stachel sitzt tief.

Ich überlasse dich jetzt wieder deiner „interessierten Neugier“ in deinem leeren Profil. Wir beide wissen jetzt, wer hier wirklich aus Frust schreibt. 😉

Avatar von Tom Weber
May 11Bearbeitet

Hallo Danny,

ich bin nicht „angefressen“, ich bin lediglich immer wieder erstaunt über die massive Blindheit und die schiere Überheblichkeit, mit der hier agiert wird. Dein Kommentar ist ein Paradebeispiel für den kognitiven Schutzwall, den sich Bitcoin-Gläubige errichten: Wenn die Argumente fehlen, versucht man den Absender durch Spott zu diskreditieren. Das ist ein klassisches psychologisches Muster: Arroganz als Maske für mangelnde Substanz.

Dass du das Kieselstein-Gleichnis nicht verstehst, dokumentiert weniger meinen Horizont als vielmehr deine Unfähigkeit, das Prinzip der künstlichen Verknappung von Wertlosem zu begreifen. Es ist völlig irrelevant, wie viele Steine im Nachbargarten liegen. Entscheidend ist der Versuch, aus einer willkürlich begrenzten Anzahl an digitalen Nullen einen „Wert“ zu halluzinieren, der keinen realen Nutzwert besitzt. Nur weil eine Gruppe von Menschen beschließt, dass ihre bunten Glasperlen jetzt „selten“ sind, entsteht daraus kein tragfähiges Finanzsystem, sondern lediglich ein instabiles Spekulationskonstrukt.

Deine Wortwahl – „kindisch“, „kleinbürgerlich“, „in Grund und Boden schämen“ – ist die typische Rhetorik derer, die sich für die „Elite“ halten, weil sie in einem unregulierten Casino auf die richtige Farbe gesetzt haben. In Wahrheit bist du aber nur ein Rädchen im Getriebe einer gigantischen Umverteilungsmaschine von unten nach oben.

Diese unerschütterliche Dickköpfigkeit, die du mir unterstellst, ist schlicht Realitätssinn. Ich schaue mir das Systemdesign an, während du dich an die Hoffnung klammerst, dass das PR-Luftschloss niemals platzt. Es ist genau diese Mischung aus Ignoranz und „Ich weiß alles besser“-Attitüde, die ich hier auf Substack täglich als Symptom einer Gesellschaft analysieren, die den Bezug zur physischen Realität verloren hat. Danke dafür, denn deine Antwort zeigt sehr schön, wie präzise die Punktlandung in meinem Artikel eigentlich war.

Genieß dein digitales Luftschloss, solange die Server laufen. 😉

Avatar von Danny Hinken

Hallo Tom,

erstmal liegst Du in Deiner vorschnellen Einschätzung falsch: Ich bin kein Bitcoin-Jünger, sondern lediglich ein interessierter Beobachter, der seit geraumer Zeit die Diskussionen der beiden Lager verfolgt. Wie die Sache aber letztlich ausgeht, ist mir im Grunde egal. Ich finde mehr die technischen sowie gesellschaftlichen Aspekte daran spannend und verfolge das Thema daher auch weiterhin mit Neugier. :-)

Dass Du selbst jetzt immer noch nicht erkennst, wie unbeholfen Dein „Kieselstein-Gleichnis“ ist, zeigt, dass Du ganz einfache und eigentlich offensichtliche Dinge nicht verstehst - im Gegensatz zu Deinen Kieselsteinen, bei denen Du als einzelner plötzlich beschließt, diese lediglich in Deiner privaten Einflusssphäre (= Deinem Garten) zu verknappen, gab und gibt es von den Bitcoins weltweit nunmal von Anfang an nur eine festgelegte Anzahl, niemand kann daran noch etwas ändern. Wenn Dir dabei nun nicht auffällt, dass Deine Kieselstein-Metapher, die Du so bescheiden „Gleichnis“ nennst, eben gerade nicht diese Voraussetzungen erfüllt und somit ein überaus hinkender Vergleich ist, dann handelt es sich hier offenbar um jenes bekannte Problem, gegen welches laut Volksmund kein Kraut gewachsen ist… 😁

Wenn Du einfach nur erläutern wolltest, dass „digitale Nullen“ im substanziellen Sinne keinen wirklichen Wert besitzen, dann hättest Du als viel besseren Vergleich unser gewohntes Geld-System heranziehen können. Denn dieses besteht schon jetzt, auch ohne CDBCs, zu über 95% nur aus digitalen Nullen (Konten, Kreditkarten, Zahlungsdienste etc.) und unterliegt somit den exakt gleichen Risiken, wie Bitcoin. Tatsächlich sind die Risiken sogar noch etwas größer, denn beim normalen Geld ist es so, dass es Dir gar nicht mehr gehört, sobald es auf dem Konto Deiner Bank liegt. Geht die Bank pleite, hast Du keinerlei Ansprüche, denn Du bist kein Gläubiger der Bank. Lediglich der staatliche Währungsfonds würde Deine Einlage (bis max. 100.000,- €) schützen, vorausgesetzt die Krise ist nicht allzu groß… Auch ein simpler Stromausfall bzw. ein Datenproblem, bei dem lediglich die Server Deiner Bank betroffen wären, reicht aus und Dein Kontoguthaben ist weg, es sei denn, Du hast Nachweise darüber, am besten in physischer Form. Aber auch Bargeld, das natürlich im Krisenfalle nicht ansatzweise in ausreichender Menge verfügbar wäre, schützt Dich tatsächlich vor nichts. Die Ereignisse der letzten großen Hyperinflationen, bei denen ein Brot eine Milliarde kostete und die Menschen die Geldscheinbündel am Ende nur noch als Brennmaterial verwendeten, zeigen dies eindrücklich.

Für solche Krisen ist es sinnvoll, wie Du ja auch richtig erwähnst, auch Gold und vor allem Silbermünzen und andere Wertgegenstände und Güter zu besitzen. Aber das alles steht ja nicht im Widerspruch dazu, auch in Bitcoin investiert sein zu können oder? Ich habe jedenfalls noch von keinem der Bitcoin-Verfechter einen Aufruf vernommen, man solle doch am besten sein gesamtes Vermögen nur noch in Bitcoin stecken. Viel eher wird meist empfohlen, nur einen kleinen Teil, den man bewusst als spekulative Anlage begreift, in Bitcoin bzw. Krypto zu investieren. Gleiches gilt, wie ja zuvor schon erwähnt, auch für diverse andere, spekulative Investments. Die Möglichkeit des Totalverlustes sollte man dabei wohl immer im Auge behalten.

Der einzige wirklich brauchbare, aber ebenfalls ja altbekannte Punkt in Deiner Argumentation ist die Frage danach, wer nun eigentlich Bitcoin erschaffen hat? War es tatsächlich nur ein Einzelkämpfer oder eine ganze Gruppe von Rebellen? Oder handelt es sich um ein Geheimdienstprojekt, um auszuloten, wie die Menschheit das Thema annehmen wird? Oder stecken Black Rock & Co. dahinter, die nur ihr Portfolio um ein exotisches Asset erweitern und nebenbei Milliarden daran verdienen wollten? Wir wissen es nicht. Dies ist und bleibt die spannendste Frage bis zum Schluss. :-)

Avatar von Tom Weber

Hallo Danny,

weißt du, was ich wirklich faszinierend finde? Nicht die technischen Details von Bitcoin oder Fiat-Geld – die sind hinlänglich bekannt und in meinem Artikel ausführlich analysiert. Spannend ist vielmehr die psychologische Ebene deines Auftritts hier.

Du startest mit persönlichen Angriffen, versuchst mich als „naiv“ und „kindisch“ abzuwatschen und schlüpfst, sobald Widerstand kommt, blitzschnell in das Kostüm des „neutralen Erklärbärs“, der jetzt plötzlich über das Geldsystem referieren muss. Das ist ein klassisches Ausweichmanöver: Wenn man die Kernargumente gegen die Luftnummer Bitcoin nicht entkräften kann, vernebelt man die Diskussion mit Relativierungen und schweift ins Allgemeine ab.

Wenn ich mir dein Profil ansehe, stelle ich fest: Da ist nichts. Kein eigener Input, kein Artikel, keine eigene Position, für die du geradestehst. Du bist der klassische Beobachter, der im sicheren Schatten der Anonymität darauf wartet, dass jemand den Kopf aus dem Fenster streckt, um dann mit dem Finger auf ihn zu zeigen.

Was treibt dich eigentlich an? Ist es die pure Langeweile, oder ist es das Bedürfnis, sich durch das „Abwatschen“ von Systemkritikern für einen Moment wichtig und überlegen zu fühlen? Du spielst hier den allwissenden Zampano, lieferst aber außer Standard-Phrasen und persönlichen Unterstellungen absolut keinen Mehrwert zum Thema.

Ich bleibe dabei: Bitcoin ist eine digitale Luftnummer für eine Generation, die den Bezug zur physischen Realität verloren hat. Dass dich das so triggert, obwohl es dir angeblich „egal“ ist, spricht Bände. Aber solange du selbst nichts zu sagen hast, außer das zu kritisieren, was andere aufbauen, bleibt deine „Expertise“ leider so substanzlos wie ein Bitcoin bei Stromausfall.

Genieß deine Zuschauerrolle weiterhin. Ich konzentriere mich lieber auf die Leute, die den Mut haben, eine echte Meinung zu vertreten. 😉

Avatar von Diana von Welt

Ich finde den Text sehr interessant, da es in meiner Bubble zwar auch viele Leute gibt die in bitcoin investieren aber noch nie habe ich jemanden darüber so sprechen hören.

Ich kenne aus Dubai einige, die ihren gesamten Lebensunterhalt mit crypto verdienen und davon mehrere Immobilien und andere Assets gekauft haben. Dort lässt sich das Geld auch sehr flott umwandeln in echtes Geld die Problematik es nicht umwandeln zu können halte ich für veraltet.

Crypto ist einfach ein Anlage Produkt und ist ähnlich wie Aktien stark PR gesteuert. Während bei normalen Firmen (meistens überbewertet) ein kleiner PR Fauxpas ordentliche Kurs-Einbußen ins Rollen bringen können unabhängig von der Unternehmensbewertung wird bei crypto ebenfalls sehr viel über PR gesteuert. Am Ende verdienen immer die, die am nähesten dran sind. Crypto Gruppen die sich absprechen und influencer bezahlen irgendwelche coins zu hypen usw sind nichts anderes als Business-Heinis die sich absprechen und irgendwelche Deals an die Presse leaken oder geheimhalten um den Kurs zu einem bestimmten Zeitpunkt hoch/runter gehen zu lassen.

Am Ende verlieren immer nur die, die denken sie wären schlauer als der Markt und könnten durch Instagram-reels schauen das große Geld machen. Wenn’s bei dir im Feed ankommt bist du der letzte in der Nahrungskette und der große hai ist schon längst wieder ausgestiegen.

Man muss sich einfach bewusst sein dass man keinen physischen Gegenwert kauft sondern ein PR - Luftschloss von dem man profitieren kann oder eben auch nicht.

Wie bei allen Aktien-Anlagen auch: was weg ist ist weg - niemals Geld investieren auf das man nicht verzichten könnte.

Avatar von Diana von Welt

Hast du sehr gut zusammengefasst. Nur noch als kleiner Einschub:

die Wirklichen crypto-bros sind nicht die die man hinter der Kamera mit gemieteten Ferraris und „komm in meine Gruppe“ sieht.

Die sind auch eher die untere Nahrungskette bzw. das vorletzte Glied - der letzte Schritt, bevor du es als kleiner Fisch zuhause siehst. Diese Leute verdienen meist auch schon nichtmehr stark an crypto. Zumindest nicht in den Summen in denen es sich lohnt.

Auch in Dubai ist Insiderhandel strafbar und Marktmanipulation in größeren Summen ebenfalls. Das System ist etwas verstrickter aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Man kann sich nur vorstellen: so wie die Finanz-Bros an der Wallstreet es schaffen Insiderhandel zu betreiben und trotzdem nicht angeklagt zu werden, ähnlich kompliziert wird es bei Crypto gemacht und verschleiert. Dubai ist einfach nur der Hafen dafür, weil es keine Einkommenssteuer gibt und die Vorteile durch diese Summen-Unterschiede oft gefühlt die möglichen Konsequenzen übersteigen. Es gibt aber auch in New York welche die das selbe beruflich betreiben - So lukrativ ist es.

Die influencer sind einfach quasi die NYT oder Washington Post und verbreiten die Kunde und werden auch als solche genutzt und mit Infos gefüttert (von allen Seiten). Die richtigen Gespräche finden nochmal an einem anderen Schauplatz statt…

Der influencer ist im Notfall das Fisch-Futter was den Behörden hingeworfen wird.

Können einem fast schon leidtun weil sie selbst daran glauben autonom zu sein und zu wissen was sie tun, Hoffnung haben und denken sie haben das Spiel gedribbelt weil sie endlich „Leute beeinflussen“.

Dabei verstehen sie das Becken nicht in dem sie schwimmen…

Avatar von Tom Weber

Hallo Diana,

erstmal danke für deinen spannenden Einblick! Dein Blick aus Dubai ist Gold wert, weil er genau das bestätigt, was ich im Kern kritisiere: Wir reden hier nicht über eine „Revolution des Geldsystems“, sondern über das ultimative Hütchenspiel für Fortgeschrittene.

Du hast vollkommen recht: Es ist ein PR-Luftschloss. Dass deine Bekannten dort scheinbar flott in „echte“ Assets wie Immobilien umschichten, ist die einzig kluge Bewegung in diesem Casino. Sie retten sich an den Strand des physischen Eigentums, bevor die digitale Brandung umschlägt.

Aber lass uns mal ehrlich hinter die Fassade blicken:

1. Die Illusion vom schnellen Geld Man muss sich fragen, wie diese „Normalos“ dort wirklich reich werden. 99% der Menschen können sich heute nicht mal einen ganzen Bitcoin leisten. Die Wahrheit ist oft unglamouröser: Viele der „reichen Lümmel“ in Dubai mieten sich für ein paar Stunden den Ferrari und die Luxusvilla als Kulisse, um für ihre Follower das perfekte Lügenvideo zu drehen. Dubai ist das Mekka der Vordergrund-Kulisse. Sie verkaufen keine Kryptos, sie verkaufen die Hoffnung an die nächste Generation von Opfern, um über Coaching-Gebühren und „Gruppen-Beitritte“ ihr eigenes Leben zu finanzieren.

2. Die Nahrungskette des Zynismus Wie du sagst: Wer die Reels auf Instagram schaut, ist das Ende der Nahrungskette – die sogenannte „Exit-Liquidity“. Das System funktioniert nur, solange es genug „Futter“ gibt, das den „Haien“ ihre Coins zu überhöhten Preisen abkauft. Das ist kein Business, das ist digitaler Kannibalismus, garniert mit ein bisschen Gequatsche über Freiheit.

3. Der Sieg der „Business-Heinis“ Deine Analyse zu den Absprachen und Influencer-Hypes ist absolut treffend. Es zeigt, dass Bitcoin genau das geworden ist, was es angeblich bekämpfen wollte: Ein intransparenter Spielplatz für Eliten, die den Markt manipulieren, während der kleine Mann glaubt, er würde das System hacken. In Wahrheit wird nur sein Erspartes gehackt.

Mein Fazit: Wer Crypto als reines Zocker-Tool begreift und weiß, dass er in einem Haifischbecken schwimmt – okay. Aber dieses Narrativ von der „Rettung der Welt“ ist die größte Volksverblödung unserer Zeit. Am Ende fließen die echten Werte immer nach oben, während unten nur digitale Krümel und teure PR-Versprechen übrig bleiben.

Schön, dass du das auch so kritisch siehst – das ist in deiner Generation leider viel zu selten!

Beste Grüße!

Avatar von Grapefruit

Lieber Tom, ich schätze Deine Posts, Deinen Scharfsinn und Deinen Sarkasmus sehr. Deine Analyse zu Bitcoin ist meines Erachtens hingegen voller falscher Annahmen und Schlussfolgerungen. Deiner Logik nach ist die KI keine Bedrohung für die Menschheit, weil sie nur aus Nullen und Einsen besteht und man ihr jederzeit den Stecker ziehen könnte, wenn es brenzlig wird. Ich könnte zu jedem der von Dir aufgeführten Punkte eine Richtigstellung schreiben, aber das wäre wohl vergebliche Müh und verschwendete Lebenszeit. Die Massenmedien, die Du zu recht kritisierst, haben hinsichtlich der Meinungsbildung in der Bevölkerung mal wieder ganze Arbeit geleistet. Es ist wie bei allen anderen aktuellen Themen: Teile und herrsche.

Avatar von Tom Weber

Liebe Grapefruit,

erstmal danke für dein Lob – Scharfsinn und Sarkasmus sind auf diesem Planeten mittlerweile überlebenswichtig. Aber beim Bitcoin kommen wir zwei wohl nicht auf einen grünen Zweig, und das ist auch gut so.

Dein KI-Vergleich hinkt allerdings nicht nur, er sitzt im Rollstuhl: Dass KI aus Nullen und Einsen besteht, ist ihre technische Basis. Ihre Bedrohung liegt in ihrer Fähigkeit, die physische Welt zu manipulieren, zu überwachen und den Menschen als denkendes Wesen wegzurationalisieren. Der Bitcoin hingegen verspricht eine „Flucht“ aus dem Finanzsystem, während er gleichzeitig an der Steckdose eben jenes Systems hängt, das er zu bekämpfen vorgibt. Wenn das Licht ausgeht, ist die KI ein Problem – der Bitcoin ist dann einfach weg.

Es ist ein wenig zu billig, jede Kritik am Bitcoin als Erfolg der „Massenmedien-Gehirnwäsche“ abzutun. Nur weil die Medien bei Corona und beim Klima lügen, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass jede digitale Verheißung automatisch die absolute Freiheit ist. Das ist binäres Denken – genau das, was das „Teile und herrsche“-Prinzip füttert.

Der Bitcoin ist für viele zur neuen Ersatzreligion geworden: Man glaubt an die Erlösung durch den Code. Ich sehe darin eher das finale Stadium des Homo Abwesikus: Er flüchtet vor dem realen Zugriff des Staates in eine digitale Welt, die am Ende doch nur von Rechenleistung und BlackRock-Investments kontrolliert wird.

Wir können uns gerne darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind. Aber glaub mir: Meine Meinung zum Bitcoin habe ich mir nicht in der Tagesschau abgeholt, sondern beim Blick auf das Design eines Systems, das Freiheit verspricht, aber totale Transparenz und Abhängigkeit von der Technik liefert.

Beste Grüße vom Strafplaneten!

Avatar von Grapefruit

Dieses Gespräch wäre bei einem Bierchen sicher interessant fortzuführen... :-)

Avatar von Tom Weber

Ein Gespräch bei einem Bierchen oder zwei oder so kann leicht sehr laut werden 😜

Avatar von Grapefruit

Macht doch nichts, dann singen wir zuletzt halt zusammen ;-)

Avatar von paul156@bluewin.ch

Sammelt euch Schätze im Himmel.

Avatar von Erik, not the viking

Die 21 Mio Begrenzung gibt es ja nicht wirklich, das wurde nur mal festgelegt. Wenn genug Schneeballspieler dafür sind kann die Grenze schnell aufgehoben werden. Und den grossen Crash von 2018 haben die meisten wohl schon wieder verdrängt.

Aber als Gewöhnung an das Zentralbankgeld funktioniert das System schon mal gut.

Avatar von Love never fails

Wie immer super, Tom.

Kann man besser nicht aufdröseln.

-

Als dieses Betrügerspiel anfing und ich noch komplett ahnungslos war, fragte ich mal einen, ob er mir das Funktionieren dieses Systems erklären könnte.

"Ja Blockchain eben!"

Was ist Blockchain?

"Das ist digital investiertes Geld, das als Datensatz so einzigartig abgelegt ist, dass es in der Kette immer erkannt werden würde, wenn es jemand manipuliert. Es ist daher fälschungssicherer als normales Geld"

Aha. Und was ist jetzt so erstrebenswert daran?

"Je mehr da in diese 'Währung' investieren, umso stärker wird diese Blockchain."

Wie erwerbe ich sowas.

"Du kaufst das. Du musst halt den Wert eines Bitcoins einzahlen."

Aha.

Und dann kam die Feuerfrage meiner Ahnungslosigkeit:

Und warum sind dann Bitcoins begrenzt, wenn es von Wachstum lebt?

"Damit mehr Leute schneller investieren."

Damit war mir dann klar, dass der komplett verrückt geworden sein muss nach dem Motto:

Wer findet am schnellsten möglichst viele Leute, die mit Teelöffeln am Schnellsten meinen Wasserbottich füllen?

Ich hab 2 Hände mit Fingern und 2 Füße.

Und ich bin der Meinung, dass das für mich die besseren Voraussetzungen für sichereren und ehrlicheren Broterwerb ist.

Avatar von Tom Weber

Danke für diese Zusatz Erklärung. Deine Antwort alleine erklärt den ganzen Schwachsinn von selber. 👏👍😜

Avatar von Love never fails

Ahnungsloser erklärt Schwachsinn.

Muss schon abartig sein, wenn das dann auch noch passt.

Avatar von Atmos

Vor ca. 10 Jahren, als mir all das was du schreibst klar geworden ist, hab ich dann versucht meine Gewinne in echtes Geld umzuwandeln. Es waren um die 20k€ - am Ende der "Wertschöpfungskette" (dem Umwandeln der Coins in Tether und dann die Off-ramp von Bitpanda usw) ist dann nur mehr 10k€ auf meinem Konto gelandet.

Der Weg in die Blase ist schon nicht leicht, aber wenn du sie verlassen willst, dann wird es dir so gut wie unmöglich gemacht. Weglagerer in jeder dunklen Gasse.

Niemand verlässt die Sekte lebendig! 😂

Was für ein Schwachsinn - und damit hab ich meine Zeit verschwendet.

Avatar von Love never fails

Einsicht ohne zu großen Schaden ist ziemlich die beste Lebensschule.

Gratulation!

Avatar von Falco Aust

Danke für diese wichtige Betrachtung. Ich habe mich immer gefragt, was Bitcoin und Ethereum von all den anderen Coins unterscheidet, die es nicht zu großem Ruf gebracht haben. Technisch nichts.

Und solange Menschen den Wert eines Bitcoin in Fiat-Währungen messen und zwischen ihm und Euro, Dollar und Co. hin und her tauschen, kann ich keine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit erkennen. Erst recht nicht, wenn ich gar nicht überall mit Bitcoin bezahlen kann.

Avatar von Samsara Surfer

Wer es als langfristigen sicheren Hafen sieht, ist mit großer Wahrscheinlichkeit alles los. Zwei der Entwickler sollen enge Verbindungen zu Epstein gehabt haben, also können wir mal davon ausgehen, dass die Pedos nicht nur jetzt erst alles kontrollieren und Gesetze anpassen, sondern das ganze Ding wahrscheinlich selbst entworfen haben.

Avatar von Love never fails

Also dieser Epstein. Blöd war der scheinbar gerade nicht.

Er scheint erkannt zu haben, dass du am Besten kein Betrüger, kein Erpresser, kein abartiger Pädophiler, kein Mörder, kein Promi, kein Organisator dunkler Machenschaften, kein Netzwerker oder sonst noch so alles bist, sondern am Besten alles zusammen!

Das hat ja unglaublich lange funktioniert.

Und auch wenn ich von Schürfen (was für ein geniales Wort für ein erfundenes Betrugsspiel) keine Ahnung habe würde ich sagen: Leicht möglich, dass dieses Epstein-Netzwerk auch als Urheber mit von der Partie war.