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Avatar von Ernst Thälmann

Staaten – nicht nur einzelne Regierungen – funktionieren im Kern wie pervertierte Unternehmen (PPP, Korporatismus).

Sie schließen Verträge, erlassen Regeln und treffen Entscheidungen aber die Kosten tragen Menschen, die niemals zugestimmt haben.

Der Staat schließt Verträge zu lasten Dritter.

Der entscheidende Unterschied zu normalen Organisationen ist einfach:

Eine Firma muss dich überzeugen, damit du ihr Kunde wirst und muss die Ware weiterentwickeln damit du Kunde bleibst. Der Staat kann dich zwingen, sein Kunde zu bleiben (juristische Person).

Ein Unternehmen lebt von Freiwilligkeit, Wettbewerb und dem Versuch, Menschen zufriedenzustellen. Wenn es scheitert, gehen die Kunden.

Der Staat dagegen arbeitet mit einem ganz anderen Mechanismen: Steuern, Gesetze, Strafen und das Gewaltmonopol sorgen dafür, dass du nicht aus diesem System fliehen kannst.

Das Problem ist also nicht die Organisation an sich, Menschen organisieren sich ständig freiwillig, produktiv und erfolgreich.

Das Problem ist Zwang!

Wenn eine Ordnung auf Zwang basiert, verwandelt sie sich früher oder später in ihr Gegenteil:

Aus Kooperation wird Kontrolle.

Aus Schutz wird Herrschaft.

Aus Bürgern werden Untertanen.

Das ist kein Unfall der Geschichte.

Es ist die logische Folge eines Systems, dass Menschen nicht als Kunden, sondern als Ressource und Humankapital betrachtet werden.

Der Staat ist nicht dein Freund.

Er ist ein System, das nur funktioniert, solange genügend Menschen glauben, dass seine Existenz selbstverständlich, geschweige denn notwendig ist.

Avatar von Felix Abt

Hervorragende Analyse, danke!

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