Der perfekte Raub:
Warum der Staat dir bis zu 70 % deines Geldes abnimmt – und du glaubst, es sei Solidarität
Es gibt zwei Arten von Diebstahl.
Der erste passiert nachts in einer dunklen Gasse. Einer nimmt dir einfach dein Geld ab und verschwindet ganz schnell wieder. Unhöflich, illegal, unanständig, ärgerlich.
Der zweite passiert ganz frech und tagsüber, mit Formularen, Paragrafen und einem Finanzminister im Fernsehen, der dir erklärt, dass du stolz darauf sein solltest.
Das nennt man „Steuersystem“!
Und der Clou: Beim ersten Fall bist du Opfer.
Beim zweiten klopfst du dir selbst auf die Schulter, weil du „deinen Beitrag leistest“.
Willkommen in der erfolgreichsten psychologischen Operation der Menschheitsgeschichte.
Von der Straßenräuberei zum Steuerbescheid
Früher war Ausbeutung wenigstens ehrlich.
Der Feudalherr kam mit bewaffneten Männern, nahm dir einen Teil deiner Ernte ab und erklärte dir: „Pass auf, das gehört jetzt mir! Warum? Weil ich stärker bin, Punkt!“
Wenn du in ein paar Gewehrläufe und grimmige Gesichter schaust, gehalten von ein paar strammen Recken auf ihren riesigen Gäulen, dann ist das in diesem Moment ein überzeugendes Argument. dein Überlebensinstinkt sagt dir: Fresse halten und zahlen sonst wird es finster rund um dich…
Keine Ideologie. Keine Moralpredigt. Kein PowerPoint über „gesellschaftliche Verantwortung“.
Du warst nur froh, dass er deine hübsche Frau, die Gott sei Dank gerade irgendwo im Stall, verschwitzt und mit zersaustem Haar die Kühe melkte, nicht auch noch einkassiert hatte.
Dann kam irgendwann der moderne Staat.
Er erkannte ein geniales Prinzip:
Menschen akzeptieren fast jede Form von Ausbeutung – solange man sie ihnen ordentlich moralisch verpackt.
Also erfand man ein paar neue Geschichten.
Steuern seien kein Raub.
Steuern seien Solidarität.
Du zahlst nicht, weil du musst.
Du zahlst, weil du ein guter Mensch bist.
Und so entstand ein System, bei dem der Ausgeraubte auch noch glaubt, er hätte gerade etwas Gutes getan.
Der kleine historische Realitätscheck
Der angeblich so brutale Feudalherr verlangte in vielen Regionen den sogenannten „Zehnten“.
Der Name verrät es bereits.
maximal Zehn Prozent.
Hier nochmals in Zahlen, für die die nicht lesen können: 10 %.
Und nachstehend noch in den wichtigsten Sprachen für meine Leser aus der EU.
Ten percent.
Dix pour cent.
Dieci per cento.
Diez por ciento.
Dziesięć procent.
Das galt damals als schwere Belastung für die Bauern.
Heute lebt die moderne Steuer-Melk-Kuh (also du und ich) in einem System, in dem die Gesamtbelastung – je nach Land – schnell einmal 60 bis 70 Prozent ihres erwirtschafteten Einkommens erreicht.
Mit anderen Worten:
Der mittelalterliche Feudalherr hätte vermutlich als sozialpolitischer Amateur gegolten.
Und den mittelalterlichen Bauern hätte eines wirklich verwirrt:
Dass die Menschen das alles freiwillig mitmachen.
Die Magie des unsichtbaren Geldes
Der Trick moderner Steuersysteme ist nicht die Höhe.
Der Trick ist ihre Unsichtbarkeit.
Denn kaum jemand merkt, wie viel ihm tatsächlich abgenommen wird.
Du siehst deine Einkommensteuer.
Aber davor verschwinden bereits Sozialabgaben.
Dann kommt Mehrwertsteuer.
Mineralölsteuer.
CO₂-Abgaben.
Gebühren.
Versicherungsbeiträge.
Kommunalabgaben.
Und plötzlich stellt sich heraus: Von jedem Euro, den du erwirtschaftest, bleibt dir nur ein kleiner Bruchteil.
Der Staat agiert dabei wie ein sehr höflicher Taschendieb.
Er nimmt dir nicht gleich das ganze Portemonnaie ab.
Er nimmt einfach jeden Tag immer nur ein bisschen heraus.
Solange, bis du vergisst, wie viel da eigentlich einmal drin war.
Die kleine 100-Euro-Illusion
Stell dir vor, du erwirtschaftest 100 Euro.
Klingt nach deinem Geld, oder?
Der Staat sieht das etwas anders.
Bevor du überhaupt etwas davon siehst, verschwinden bereits Einkommensteuer und “Sozialabgaben”. (Ja die nennen das so, damit du nie auf die Idee kommst, dass mit dem Geld vor allem fette Politikerbezüge als auch diverse NGO Projekte in der ganzen Welt finanziert werden) aber zurück zu den 100 Eiern.
Von den 100 Euronen bleiben vielleicht noch 55.
Dann gehst du einkaufen.
Mehrwertsteuer.
Mineralölsteuer.
Stromsteuer.
CO₂-Abgaben.
Und plötzlich wird aus deinem 100-Euro-Arbeitstag ein Einkaufswert von vielleicht 30 Euro.
Der Rest ist längst auf dem Weg durch Ministerien, Behörden, Förderprogramme, Beraterverträge und internationale Projekte.
Der Staat nennt das Solidarität und wenn das nicht mehr zieht einfach “Inflation”.
Ein Straßenräuber würde es einfach “Beute machen”, nennen.
Wofür das alles gut sein soll
Natürlich wird dir das Ganze mit einem Versprechen verkauft.
Steuern seien absolut notwendig.
Für Schulen.
Für Straßen.
Für Krankenhäuser.
Für den Moment, wenn auch du einmal Hilfe brauchst.
Sie nennen es Sozialsystem.
Das klingt alles so vernünftig. Denn das ist alles ausschließlich nur für dich.
Und genau deshalb funktioniert es auch so gut.
Denn ein ganz winzig kleiner Teil davon stimmt tatsächlich.
Der Trick besteht darin, dass dieser Teil nur der dekorative Teil des Systems ist.
Die Realität der Steuermilliarden
Sobald das Geld einmal im großen Topf gelandet ist, beginnt eine erstaunliche Verwandlung.
Es wird plötzlich extrem flexibel. Nix mehr Schulen, Straßen, Krankenhäuser und Co.
Milliarden verschwinden wie durch Geisterhand in geopolitischen Projekten, internationalen Programmen, Prestigeprojekten, Beraterverträgen und Subventionslabyrinthen und wie wir seit Corona nun definitiv wissen, in NGO’s gegen alles mögliche, hauptsächlich gegen den Wehrhaften Bürger.
Regierungen finanzieren Konflikte, internationale Programme, Infrastrukturprojekte irgendwo auf dem Planeten, während im eigenen Land Brücken zerfallen und die Wartezeiten im Gesundheitssystem explodieren.
Parallel dazu wächst ein gigantischer politisch-medialer Komplex.
Öffentlich finanzierte Medienapparate.
Staatlich gefütterte NGOs.
Beraterfirmen, Studien, Kampagnen, Kommunikationsagenturen.
Ein ganzes Ökosystem aus Organisationen, deren Existenz ausschließlich davon abhängt, dass der Geldstrom von der Ewigen-Melkkuh niemals versiegt.
Der brave Steuerzahler, der das alles finanziert, ist dabei der einzige Beteiligte, der nicht mit am Tisch sitzt.
Die größte Meisterleistung
Das wirklich Geniale an diesem System ist jedoch etwas ganz anderes.
Die Menschen verteidigen das alles noch selbst.
Sie arbeiten.
Sie zahlen.
Sie rechtfertigen und relativieren.
Sie erklären im maximalen Erklärbär-Modus einander, warum das alles notwendig ist.
Der moderne Steuerstaat hat es geschafft, etwas zu erschaffen, wovon frühere Herrscher nur träumen konnten:
Ein System, in dem die Bevölkerung ihre eigene Ausbeutung selbst moralisch überwacht.
Wer das System kritisiert, gilt schnell als unsolidarisch.
Wer fragt, wohin das ganze Geld eigentlich fließt, wird zum Problem erklärt.
Und so bleibt das System immer schön stabil.
Nicht, weil es gerecht wäre.
Sondern, weil seine Legende perfekt funktioniert.
Die teuerste Illusion
Der vielleicht größte Trick des Systems kommt aber erst danach.
Der Staat nimmt dir zuerst dein Geld weg.
Und verkauft dir anschließend seine eigenen Leistungen wieder als großzügige Hilfe.
Ein Blick auf die Realität:
Du zahlst jahrzehntelang Krankenversicherungsbeiträge.
Wenn du krank wirst, bekommst du einen Termin in sechs Monaten. Wenn du das Glück hast, dass es überhaupt einen kompetenten Arzt in deiner Umgebung gibt.
Und du sollst dankbar dafür sein.
Du zahlst jahrzehntelang Pensionsbeiträge.
Und wenn du alt bist, erklärt man dir plötzlich, das System sei leider so nicht mehr finanzierbar. Und du sollst dankbar dafür sein, dass du überhaupt moch was bekommst.
Du zahlst jahrzehntelang Steuern für Infrastruktur.
Und stehst trotzdem täglich im Stau vor zig Baustelle, die nie wirklich fertig werden.
Und du sollst dankbar dafür sein, dass du übergaupt noch Autofahren darfst, wobei man dir deine sauerverdiente Benzinkutusche sowieso bald abnehmen wird, oder so teuer macht, dass du sie freiwillig verschrotten lässt.
Das System ist dabei erstaunlich elegant:
Es nimmt dir zuerst dein Geld.
Und verkauft dir danach einen kleinen Teil davon wieder als soziale Großzügigkeit.
Der Rettungsanker des Systems
Irgendwann kommt der Moment, in dem der normale Bürger vor diesem Steuerlabyrinth steht und merkt: Alleine kommt er hier nicht mehr durch.
Und genau hier betritt eine ganz besondere Figur die Bühne.
Der Steuerberater.
Der Mann, der dir dabei hilft, das System zu verstehen, das absichtlich so kompliziert gebaut wurde, dass du es ohne ihn gar nicht verstehen kannst.
Er erklärt dir Formulare, Abzüge, Paragraphen und Fristen. Alles natürlich nur zu deinem Besten.
Er findet vielleicht ein paar für dich extra gebaute Schlupflöcher.
Und am Ende stellt er dir eine Rechnung.
Für die Hilfe, dein eigenes hart erwirtschaftetes Geld ein klein wenig vor dem Zugriff des Staates zu retten.
Das ist eine bemerkenswerte Konstruktion:
Der Staat schafft ein System, das kein normaler Mensch mehr durchblickt.
Dann entsteht eine ganze Berufsgruppe, deren Existenz davon abhängt, dieses Chaos zu verwalten.
Der Steuerberater verkauft dir am Ende sogar ein gutes Gefühl.
Du hast ein paar lausige Euro gespart, die in wirklichkeit dein Buchhalter einkassiert hat.
Du glaubst, du hättest dem System ein Schnippchen geschlagen. Es quasi in die Eier getreten. Dabei hast du nur gelernt, wie man mit extra Geld, das dir für die schönen Dinge im Leben nun abgeht, in einem steinigem Labyrinth ein paar Meter weniger läuft.
Das Labyrinth selbst bleibt natürlich bestehen.
Der Steuerberater ist also nicht der Ausweg aus dem System.
Er ist der Service-Techniker, der dafür sorgt, dass die Maschine weiterläuft.
Der Moment der Erkenntnis
Der unangenehme Teil dieser Geschichte ist nicht, dass der Staat Geld nimmt.
Der unangenehme Teil ist, dass die meisten Menschen nie wirklich nachrechnen.
Nie wirklich fragen oder wirklich hinsehen.
Denn sobald man es tut, entsteht ein verdammt merkwürdiges Gefühl.
Neben der Wut, auch etwas anderes.
Scham. Scham über seine eigene Blödheit, so lange bei diesem Affentheater inklusive legalisiertem Abzocken seitens einer hochkorrupten Beutelschneider-Clique zugesehen zu haben – und noch schlimmer: sich selbst ca. 70 % seines hart erwirtschafteten Geldes abgeknöpft haben zu lassen!
Die Erkenntnis: Die haben dir nicht den Revolver angehalten. Nein, du hast alles ganz freiwillig mit dir machen lassen. Und selbst jetzt bist du irgendwie noch immer der Meinung, dass das alles notwendig sei, weil man es dir rund um die Uhr so verkauft.
Und weil du bis heute fest daran glaubst, dieses System würde vor allem dir selbst dienen, kommst du gar nicht auf den Gedanken, dass man vielleicht einfach nur sehr lange ein äußerst teures Märchen mitfinanziert hat.
Denn es gilt immer noch:
Was nicht sein darf, kann auch nicht sein, gell?
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Staaten – nicht nur einzelne Regierungen – funktionieren im Kern wie pervertierte Unternehmen (PPP, Korporatismus).
Sie schließen Verträge, erlassen Regeln und treffen Entscheidungen aber die Kosten tragen Menschen, die niemals zugestimmt haben.
Der Staat schließt Verträge zu lasten Dritter.
Der entscheidende Unterschied zu normalen Organisationen ist einfach:
Eine Firma muss dich überzeugen, damit du ihr Kunde wirst und muss die Ware weiterentwickeln damit du Kunde bleibst. Der Staat kann dich zwingen, sein Kunde zu bleiben (juristische Person).
Ein Unternehmen lebt von Freiwilligkeit, Wettbewerb und dem Versuch, Menschen zufriedenzustellen. Wenn es scheitert, gehen die Kunden.
Der Staat dagegen arbeitet mit einem ganz anderen Mechanismen: Steuern, Gesetze, Strafen und das Gewaltmonopol sorgen dafür, dass du nicht aus diesem System fliehen kannst.
Das Problem ist also nicht die Organisation an sich, Menschen organisieren sich ständig freiwillig, produktiv und erfolgreich.
Das Problem ist Zwang!
Wenn eine Ordnung auf Zwang basiert, verwandelt sie sich früher oder später in ihr Gegenteil:
Aus Kooperation wird Kontrolle.
Aus Schutz wird Herrschaft.
Aus Bürgern werden Untertanen.
Das ist kein Unfall der Geschichte.
Es ist die logische Folge eines Systems, dass Menschen nicht als Kunden, sondern als Ressource und Humankapital betrachtet werden.
Der Staat ist nicht dein Freund.
Er ist ein System, das nur funktioniert, solange genügend Menschen glauben, dass seine Existenz selbstverständlich, geschweige denn notwendig ist.
Hervorragende Analyse, danke!